Zeichnungsfrist für Flatex Aktien hat begonnen
Nun ist es endlich soweit: Seit dem 17. Juni laufen die Vorbereitungen für den ersten Neustart an der Börse aus deutschen Landen. Mit großen Erwartungen und Argusaugen beobachten andere Unternehmen den Verlauf der Zeichnungsfrist beim Online-Broker Flatex. Private Anleger können noch bis maximal zum 26. Juni die Aktien des erfolgreichen virtuellen Börsenspezialisten zeichnen.
Nicht wenige Analysten sehen in den Entwicklungen beim neuen Flatex-Papier eine Art Prämisse für kommende Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die ihrerseits den Börsengang aufgrund der Krisenstimmung auf unbestimmte Zeit verschoben haben. 26. Juni. Nach Ablauf der Zeichnungsfrist soll die Erstnotiz der immerhin 800 000 Aktien auf dem Börsenparkett ab 30. Juni vonstatten gehen. Als Startkurs einigte man sich bei Flatex im Rahmen der Kapitalerhöhung auf einem Ausgabewert von 3,90 Euro je Aktie. Einer Gruppe von rund 53 000 Flatex-Kunden räumt das Unternehmen im Zuge des Börsengangs ein Vorrecht bei der Zeichnung ein.
Sollte die Nachfrage im gewünscht hohen Masse bei den eigenen Privatkunden ausfallen, könnten externe Interessenten also durchaus leer ausgehen. Skeptisch wird von Analysten das Umfeld für den Börsengang eingestuft. Die Aktie wird im Entry Standard gehandelt werden. Dort wird nur verhalten reguliert, so dass sich die missliche Konjunkturlage unmittelbar negativ auf den Flatex-Kurs auswirken könnte.
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