Onlinebanking: Die nächste Generation beim Online Konto

So beliebt und bequem das Onlinebanking auch ist, so sehr fürchten viele Nutzer den Betrug durch gefälschte E-Mails und Programme, die vertrauliche Daten auf dem Rechner ausspähen. Allen voran: Die Transaktionsnummern (TAN), die für die Ausführung einer Kontobewegung notwendig sein. Geraten Transaktionsnummern in die Hände von Unberechtigten, ist das Konto schnell leergeräumt, und der Kontoinhaber hat das Nachsehen. Als Nutzer können Sie sich durch eine funktionierende Firewall und ein aktuelles Virenschutzprogramm schützen, doch auch die Banken sorgen zunehmend für eine höhere Sicherheit des Onlinebankings. Das zumindest ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von Stiftung Warentest, die im November in der Zeitschrift Finanztest veröffentlicht wird.

Getrennte Kanäle für TAN, PIN und Onlinebanking

Die zurzeit höchstmögliche Sicherheit bieten Systeme, die die Daten des Onlinebankings, der TAN und der Maestro-Karte trennen und auf unterschiedlichen Kanälen übermitteln. Ein Beispiel dafür ist das Sm@rt-TAN plus-Verfahren der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Sie generieren mit Hilfe des TAN-Generators für jeden Überweisungsvorgang eine TAN, der dazu die Daten der Maestro-Karte und der Überweisung ausliest und für jeden Vorgang eine TAN generiert, die nur wenige Minuten gültig ist. Die besonders hohe Sicherheit des Verfahrens liegt in der Trennung der Datenkanäle aus dem Onlinebanking, der PIN der Maestro-Karte und der Transaktionsnummer. Das Sm@rt-TAN plus-Verfahren wird zu Ende Oktober in vielen Filialen der Volksbanken eingeführt.

Ähnlich funktioniert das mobileTAN, das für jeden Überweisungsvorgang eine TAN per SMS auf ein freigeschaltetes Handy schickt. Diese Methode wird von den Raiffeisenbanken und der HypoVereinsbank genutzt. Das Verfahren gilt als sicher, doch es führt üblicherweise zu höheren Kosten, denn für den Versand einer SMS auf das genannte Handy fallen Kosten an – eine Summe, die sich bei einer großen Anzahl an Überweisungen pro Monat schnell summiert.

Bei der Augsburger Bank, der Degussa Bank und der ING-DiBa sind derzeit noch die etablierten kostenfreien Papierlisten im Einsatz, die für jeden Zahlungsvorgang eine nummerierte Transaktionsnummer fordern. Dieses Verfahren der iTan gilt heute als überholt und ist nur noch eingeschränkt sicher, denn die Transaktionsnummern können problemlos mit entsprechender Software ausspioniert werden – eine Gefahr, vor der die Banken immer wieder warnen.

Weitere Informationen zum Thema Online Banking und Konto

  • Konto.com: Tipps und Informationen zum Online Banking, Online Konto und Konto Vergleich
  • Wikipedia: Tipps und Infos zur TAN

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