Kaupthing Edge Festgeld-Kunden erhalten Einlagen zurück
Fast ein Dreiviertel Jahr hat es gedauert, bis die deutschen Anleger der isländischen Kaupthing Edge Bank nun endlich zur Ruhe kommen sollen. Ab dem kommenden Montag soll es endlich soweit sein, dass die Sparer aus Deutschland, die aufgrund der besonders hohen versprochenen Zinsen in Island in Tagesgeld und Festgeld investiert hatten, ihr investiertes Kapital zurückbekommen sollen.
Mehr als 31 000 Verbraucher aus der BRD hatten diese scheinbar so risikoarme Alternative als Geldanlage für sich entdeckt und waren damit regelrecht gescheitert. Seit Oktober 2008 bestand das Leben der Anleger im Grunde nur aus Bangen und Hoffen. Nun ist ein Ende in Sicht. Die Geschädigten sollen ihr Geld zurückerhalten, heißt es aus in den Statements der isländischen Pleitebank. Abgewickelt werden sollen die Rückzahlungen über Islands Zentralbank, die ihrerseits das Geld an die Bundesbank transferieren soll.
Von dort sollen die Einlagen verteilt werden. Festgeld-Sparer hatten im Grunde Glück im Unglück. Alle Zinserträge aus der Zeit vor dem Stichtag 9. Oktober sind als Guthaben auf dem Festgeldkonto verbucht und Teil des eigentlichen Kapitals. Bei anderen Geldanlagen der Kaupthing Edge Bank ist dies rechtlich nicht der Fall, so dass die Anleger zunächst nur ihre eigentliche Investition erhalten sollen.
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