Flatex-Börsengang mit erhofftem Erfolg zum Beginn
Als das Unternehmen Flatex als virtueller Broker-Dienst vor rund drei Jahren an den Start ging, galt es sich gegen eine harte Konkurrenz durchzusetzen. Als einen wesentlichen Ansatz nutzte das Kulmbacher Unternehmen das Angebot der so genannten Flat-Fee. Anders als andere Unternehmen der Branche kostet jeder Auftrag die Kunden nur einen vorab festgelegten Preis, individuelle Berechnungen auf Basis von Order-Höhen ist nicht üblich im Hause Flatex.
Zudem gibt es zahlreiche Angebote, bei denen die Kunden ganz ohne Gebühren aktiv werden können. Relativ schnell konnte sich das Online-Portal einen Ruf verschaffen bei unterschiedlichen Handels-Dienstleistungen aus dem Börsensektor, der nun mit dem Börsengang ihren vorübergehenden Höhepunkt finden konnte. Insgesamt ist Flatex erst das zweite Unternehmen, das einen Börsengang im Krisenjahr 2009 wagt, auf deutscher Seite ist es sogar die Premiere des Jahres.
Die 800 000 Aktien des Online-Brokers wurden aufgrund der großen Nachfrage schon vor Ende der eigentlichen Zeichnungsfrist in der vergangenen Woche zu einem Ausgabepreis von 3,90 Euro je Aktie ausgegeben. Der erste offizielle Handelskurs der Flatex-Aktie liegt nun sogar ein Fünftel über dem Ausgabepreis. Die Aktie verbesserte sich im Verlaufe des Handelstages auf 4,70 Euro. Als Kapitalerhöhung hat die Erstemission für das Unternehmen den gewünschten Effekt erzielen können. Der Börsengang war ein voller Erfolg.
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