Finanzierung gewinnt bei VW-Bank weiter an Gewicht

Schon seit Wochen ist in den einschlägigen Medien die Finanzierung beim Fahrzeugkauf eines der interessantesten und wichtigsten Themen. Immer öfter nutzen auch Privatkunden diese Möglichkeit, um den Barverkauf zu umgehen.

Lediglich im Bereich des privaten Automarktes wird noch bar gezahlt. Das bestätigen die Zahlen der VW-Bank eindrucksvoll. Verwendung findet mittlerweile vor die Finanzierung über die so genannten Drei-Wege-Modelle. Hierbei wird neben einer Anzahlung in Höhe von etwa einem Fünftel der Finanzierungssumme eine Niedrig-Zins-Rate über etwa meist 36 Monate festgelegt, nach Ablauf der Ratenphase folgt die Restschuld, die häufig als Ballon bezeichnet wird.

Für die Anzahlung ist nach wie vor die Inzahlungnahme des Altwagens gang und gäbe. Im Falle der VW-Bank – immerhin europaweit die größte Autobank im Bereich Finanzierung – machen diese Finanzierungsmodelle mittlerweile ein Gesamtvolumen von rund 70% im Privatkunden-Segment aus. Für die guten, alten Ratenkredite gilt: Sie sind schlicht aus der Bode gekommen.

Zudem verbirgt sich hinter den Zinsen in der Übergangsphase zwischen Anzahlung und Restschuld vielfach ein versteckter Rabatt für den Kunden, so beläuft sich der Zinssatz bei der VW-Bank momentan auf nicht einmal drei Prozent. Auf diese Weise können die Kunden sparen, während der Mutterkonzern VW nicht zuletzt dank Abwrackprämie bessere Verkaufszahlen vorweisen kann.

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