Entschädigung der Lehman Geschädigten bei der Citibank kommt

Auf mehr als 17000 Euro belaufen sich die Verluste der Citibank-Kunden, die sich von ihren Beratern zum Kauf von Zertifikaten der US-Investmentbank Lehman Brothers haben überreden lassen. Sofern sie sich überreden lassen mussten. Und auch bei anderen Banken wie der Dresdner Bank und sogar einen Groß-Sparkassen wurden die riskanten Zertifikate der US-Bank gerne als lukrative Geldanlage angepriesen.

Das Ergebnis ist hinlänglich bekannt: Die Anleger blieben vielfach auf den Zertifikaten sitzen, Lehman Brothers ist inzwischen insolvent. Die Citibank kündigte nun eine Zusammenarbeit der besonderen Art beim Vorhaben einer Entschädigung ihrer geschädigten Kunden an. Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale NRW will man insgesamt 27 Millionen Euro verteilen. Hinsichtlich einer Summe von 40000 Geschädigten wird schnell erkennbar, dass die gesamte Entschädigungssumme in keiner wirklich sinnvollen Relation zur eigentlichen Schadenssumme steht.

Doch die Citibank will Bereitschaft zeigen. Der Weg zur Entschädigung führt die Verbraucher nun über die Internetseiten der Verbraucherzentrale. Dort ermitteln sie einen individuellen Punkte-Wert, der möglichst hoch liegen sollte, um Hoffnung auf eine Teilentschädigung zu haben. Denn die volle Investitionssumme wird ohnehin nicht erstattet durch die Citibank. Der Höchstsatz liegt nach jetzigem Stand bei etwa 80 Prozent. Mindestens 30% sollen die Anleger zurückbekommen, die einen Anspruch erhalten. gute Karten haben Citibank-Kunden im höheren Alter, die besonders hohe Summen verloren haben durch die Lehman-Zertifikate.

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