Comdirect rutscht aus Tagesgeld-Mittelfeld ab
Und immer wieder ist es das Tagesgeld, bei dem die Aussicht auf hohe Zinsen geschmälert wird.
Ähnlich wie die Volkswagen Bank nimmt auch die comdirect Bank am 15. Juni eine wiederholte Korrektur beim Zinssatz für das so genannte Kontomodell Tagesgeld PLUS vor. Aufs Jahr gerechnet erhalten die comdirect Kunden im Bestfall nun einstweilen nur „schlappe“ 1,75 Prozent.
Unterdurchschnittlich ist das passendste Wort für diese neuerliche Anpassung des Tagesgeldzinses. Einziger Lichtblick in diesem Fall ist die Erkenntnis, dass bei der Direktbank ausnahmslos jeder Kunde ein Tagesgeldkonto eröffnen kann.
Denn die Mindesteinlage ist pro forma auf einen einzigen Cent festgelegt. Garantiert wird der Höchstsatz von 1,75 % derzeit auf Einlagen mit einem Maximum von 5 000 Euro. Am einem Cent mehr als 5 000 Euro sinkt der Zinssatz erneut um 0,5 Prozentpunkte. Allerdings kommt in diesem Fall im Gegenzug keine Laufzeitbedingung zum Zug.
So können die Anleger schon kleine Summen investieren und darauf hoffen, dass sich die Bedingungen auf dem Sektor Tagesgeld möglichst bald wieder ändern. Für die Kunden der comdirect Bank ist die Situation momentan wenig erfreulich, war das Tagesgeld PLUS doch vormals meist auf einem der vorderen Plätze der Vergleichsrankings anzutreffen.
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