Bank of Scotland tauscht Festgeld-Laufzeiten aus

Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Bank of Scotland das letzte Mal eine Veränderung ihrer Laufzeiten beim Festgeldkonto vorgenommen hat. Doch da bekanntlich nicht alles von Dauer ist, können Verbraucher aktuell abermals eine Veränderung an dieser Stelle erleben. Standen bisher noch Laufzeiten mit einer Investitionsdauer von zwei, vier und fünf Jahren zur Verfügung, fiel die zweijährige Laufzeit nun zum Stichtag 22. Juni gänzlich weg. Stattdessen vertraut die Bank of Scotland neuerdings wieder auf ein Angebot mit drei Jahren Laufzeit. Wählen können Anleger beim Institut mit Sitz im schottischen Edinburgh auch weiterhin zwischen der jährlichen Gutschrift der Zinseinnahmen und einer monatlichen Gutschrift. Fällt die Wahl zugunsten der monatlichen Zinsgutschrift aus, liegt der Zinssatz jedoch wie gehabt jeweils bei 0,05 Prozent weniger. So erhalten die Anleger für die Laufzeit von drei Jahren nun 2,50 Prozent bei jährlicher Zinsgutschrift oder bei 2,45 Prozent, wenn die Rendite unbedingt jeweils am Monatsende gutgeschrieben werden soll. Die vierjährige Laufzeit bringt bereits 3,20 bzw. 3,15 Prozent pro Jahr ein, noch bessere Aussichten bieten sich den Kunden mit einem Festgeldkonto der Bank of Scotland, wenn sie die maximale Anlagedauer von fünf Jahren auswählen. Dann liegt der Zinssatz sogar bei 3,90 bzw. 3,85 Prozent p.a. und somit sogar die große Mehrheit der anderen Angebote auf dem Markt hinter sich lassen. Wer frühzeitig weiß, dass er oder sie der schottischen Bank auch nach Ablauf der Laufzeit die Treue halten wird, kann schon vor Ende der Laufzeit eine automatische Wiedereinlage der Gelder einrichten. Allerdings liegt der Zinssatz dann möglicherweise tiefer, weil stets die Zinssätze zugrunde gelegt werden, die im Augenblick der Wiederanlage geboten werden. So verlockend es sein mag, hohe Summen bei der Bank of Scotland bei fester Verzinsung anzulegen, bei einer maximalen Einlagensicherung in Höhe von nur 50.000 britischen Pfund sollten insbesondere Großanleger Vorsicht walten lassen.

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